Pfadfinderschaft der Freien evangelischen Gemeinden

Gut Pfad!
 Biberstufe
 5 bis 7 Jahre
Wölflinge
7 bis 10 Jahre
 Jungpfadfinder
 10 bis 13 Jahre
 Pfadfinderstufe
 13 bis 17 Jahre
Rover
17 bis 25 Jahre
Altpfadfinder
25 bis 100 Jahre

Fahrradtour des Pfadfinderstammes aus Westerburg

Am späten Freitagnachmittag bei leichtem Regen, startete eine Gruppe mutiger Pfadfinder am Bahnhof Westerburg eine Fahrt zu dem 18km entfernten Dreifelder Weiher.

Auf der Hälfte des Weges waren wir mit einem befreundeten Pfadfinderstamm verabredet, von hier ging es mit 27 Personen weiter Richtung Zeltplatz. Es war vorher klar, wir werden erst in der Dämmerung an unserem Ziel eintreffen, eine Vorhut bereitete schon den Zeltaufbau vor und die Kartoffelsuppe sollte auch schon warm sein, wenn wir eintreffen.

Trotz Regenbekleidung kamen wir etwas durchnässt an unserem Lagerplatz an. Nachdem die trockene Kleidung uns wieder wärmte und die leckere Kartoffelsuppe im Magen war, gab es keine große Motivation mehr das geplante Nachtspiel anzugehen. Alle verschwanden schnell in den Kothen und Zelten, die hügelige Westerwaldlandschaft hatte uns doch mehr abgefordert als gedacht.

Am nächsten Morgen war der Regen vorbei, alle waren gut ausgeschlafen und wir machten uns an das Bauen der Flöße. Als Schwimmkörper wurden LKW-Reifen-Schläuche aufgeblasen und mit den Stangen und Brettern verbunden. Die vorher in den Teamzeiten geübten Knoten und Bunde, waren hier gut einsetzbar. Am Nachmittag war es dann soweit: auf dem Dreifelder Weiher wurde ein schwimmender Schatz gesichtet und die 4 Teams ließen ihre Flöße zu Wasser, der Weiher wurde erobert. Nach etlichen Manövern, Erkundungsfahrten und der Schatzeroberung endete ein ereignisreicher Tag auf dem Wasser.

Am Abend folgten wir der Einladung unsres Gaststammes, bei einem gemütlichen Zeltfeuer und Gitarrenspiel dachten wir darüber nach, was bewegte Petrus dazu, aus dem Boot zu steigen als Jesus über Wasser ging.

Am nächsten Morgen begrüßten uns schon Sonnenstrahlen bei Frühstück; es war ein guter Tag, die Heimreise anzutreten. Nachdem alles verstaut war ging es im Konvoi wieder mit dem Fahrrädern Richtung Heimat. Wir waren noch keine 3 Kilometer weit gekommen, da hatten wir schon die letzten 3 Pfadfinder der Fahrradkolonne im Wald verloren. Zwei der Vermissten konnten wir schnell wieder einfangen, der Letzte blieb vermisst, er war wohl im Wald falsch abgebogen.

Nach kurzer Krisensitzung am Wegrand, wurde ein Suchtrupp bestimmt. Der Rest der Mannschaft fuhr die geplante Strecke weiter. - Was macht ein Pfadfinder, wenn er sich verlaufen hat? Er betet; das hat Lutz getan. Und er geht zurück an die Stelle, wo er die anderen verloren hat. Auch das hat Lutz getan. Freudig meldete der Suchtrupp bald, den Vermissten gefunden zu haben. Etwas verspätet aber vollzählig, konnten die Leiter in Westerburg die Kinder den Eltern wieder übergeben.

Ein herausforderndes und gesegnetes Wochenende ging für den Stamm der Burgmannen aus Westerburg zu Ende.

Herbert Girnstein
Stammesführer

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Unser Leitspruch

 

Denn Gott hat uns keinen Geist der Furcht gegeben, sondern sein Geist erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.

2.Timotheus 1,7