Pfadfinderschaft der Freien evangelischen Gemeinden

Gut Pfad!
 Biberstufe
 5 bis 7 Jahre
Wölflinge
7 bis 10 Jahre
 Jungpfadfinder
 10 bis 13 Jahre
 Pfadfinderstufe
 13 bis 17 Jahre
Rover
17 bis 25 Jahre
Altpfadfinder
25 bis 100 Jahre

Go West! - STALA 2013 - Stamm Aslan

 

Direkt nach der Schule gab es diesmal keine Hausaufgaben, sondern ein großes Abenteuer stand bevor. „Pfadfinder, seid Ihr bereit?“ - „Allzeit bereit“. Nachdem die Pfadfinder aus Witten in den Autos platziert waren ging es los Richtung Gummersbach. Dort trafen wir auf eine abgelegene von Feld und Wald umgebene Wiese. Diese sollte uns für die erste Nacht als Schlafplatz dienen. Nun wurden wir in vier Familien aufgeteilt, die wie die ursprünglichen Siedler auf der Suche nach dem besseren Ort zum Leben waren. Um den bevorstehenden Trip vorzubereiten bauten wir in unseren Familien Planwagen, um das Gepäck transportieren zu können. Nach einer erholsamen Nacht mit sternenklarem Himmel standen dann am nächsten Morgen unsere Planwagen bereit und wir waren guter Dinge den Marsch zu starten. Plötzlich fing es aber an, in Strömen zu regnen. Zudem bekamen wir noch einen äußerst ungewöhnlichen und ungebetenen Gast zum Frühstück, der von allen gehörigen Respekt erhalten hatte: einen äußerst aggressiven Bullen. Als er angsteinflößende Laute von sich gab, machten wir familienweise mit unseren vollgepackten Planwagen, einer Karte und der Anweisung „Go West“ einen schnellen Abgang, um den Bullen mit unserer Anwesenheit nicht noch mehr zu verärgern. Kurz nach unserem Aufbruch kam es zudem zu zwei Radbrüchen, wodurch dann zwei unserer Wagen aus dem Verkehr gezogen wurden. Über Stock und Stein ging es über Berg und Tal. Zwischendurch legten wir bei einem Turm eine Rast ein, um die Aussicht auf das Tal zu genießen und eine Stille Zeit zu haben. Nach dem Überwinden weiterer Hürden waren wir dann sehr erfreut Wasser zu erblicken, denn von dort aus war es nicht mehr weit. Mit den MAMUTEN bzw. Katamaran umgebauten Kanus (die Planwagen mussten ja schließlich mit) machten wir uns auf den Weg, das Wasser entlang der Aggertalsperre zu überqueren. Endlich am Ziel angekommen: Der Campingplatz! Hier erblickten wir zu unserer Freude ziemlich schnell, sanitäre Anlagen und Überdachungen – aber natürlich würden wir auch bei strömendem Regen als Pfadfinder nicht darauf verzichten in selbstgeknüpften Zelten zu übernachten.

Nach einer Stärkung haben wir den Abend dann mit Marshmallows am Lagerfeuer ausklingen lassen. Um 05:30 Uhr morgens gab es dann ein großes Chaos. Unsere Zelte und auch wir erlagen dem nächtlichen Regen. Es regnete aus Strömen. Gerettet wurde dann noch, was gerettet werden konnte - aber nass waren wir und unsere Gepäck allemal. Nachdem wir das meiste irgendwie in Sicherheit gebracht hatten, hatten wir uns erst mal einen warmen Kakao und ein reichhaltiges Frühstück verdient. Mit ein paar Spielchen zwischendurch und einem überdachten Raum konnten alle bei Laune gehalten werden. Nachdem sich alles wieder etwas beruhigt hatte machten wir uns an das Packen und den Abbau der Zelte. Zuhause angekommen hat sich ergeben, die Reise ins Unbekannte gen Westen hat sich trotz und wahrscheinlich gerade wegen der vielen Strapazen und Hindernissen gelohnt.

Ein tolles Abenteuer war es allemal!

picture_3.jpg

Aktuell sind 48 Gäste und keine Mitglieder online

Unser Leitspruch

 

Denn Gott hat uns keinen Geist der Furcht gegeben, sondern sein Geist erfüllt uns mit Kraft, Liebe und Besonnenheit.

2.Timotheus 1,7